FAQ - SSD-CloudServer

Leitfaden für Server / Hosting-Reseller

Die SSD-CloudServer werden hauptsächlich von Reseller und Agenturen gebucht, die selbst eigene Hostingkunden verwalten wollen. Hier geht es in der Regel um eine stetig wachsende Anzahl von Kunden, so das auch die Serverleistung "mitwachsen" muss ohne das unnötig hohe Anfangsinvestionen notwendig sind.

Wir geben hier einige allgemeine Tipps und Hilfen.

Welcher Server?

Hosting-Reseller

Für Hosting-Reseller sind der SSD-240 ECO oder SSD-360A ECO die besten Einstiegsserver, wenn es um vorwiegend "normale" Websites geht (HTML, Joomla, WordPress, Typo3). Diese Server sind kostengünstig und haben besonders viel RAM. Sinnvoll ist, die "local"-Festplattenvariante zu buchen, um eine Migration in die PRO-Serie offen zu halten.  Backup-Space für die automatischen Providerbackups und eventuell auch der Mailspace sollten auf eigenen SSD-Volumes ausgelagert werden.

Für kleinere Agenturen, die selbst wenige Kunden hosten oder verschiedene Hostings für Entwicklungsbereiche benötigen sind die Server SSD-160 ECO und SSD-160A-ECO als Einstiegeserver geeignet.

Komplexe Shops, Communities oder Presseportale

Wir raten aufgrund der dedizierten Rechenleistung zur PRO-Serie.

Solo-Websites, kleine Entwicklungsumgebungen

Die ECO-Server SSD-80 ECO oder SSD 160A ECO (nicht weniger als 4 GB RAM!)

Jisti-Server - Video-Konferenzen

Lauffähig ab SSD-40 ECO (Intel) oder SSD-80A-ECO (AMD).
Ein Wechsel von Intel nach AMD oder umgekehrt ist nicht möglich. Deshalb von Anfang an auf eine CPU-Variante festlegen.

  Wir installieren Ihren eigenen Jisti-Server (DSGVO-konform). Ein Testserver steht bereit.

Nextcloud - Sharingplattform mit OnlyOffice und Talk (Video-Konferenzen)

Als Einstiegsserver sind der SSD-80 ECO und SSD-160A ECO geeignet (nicht weniger als 4 GB RAM!)

  Wir installieren Ihren eigenen NextCloud-Server (DSGVO-konform). Ein Testserver steht bereit.

Zur Server- Übersicht

Anzahl Kunden - Anzahl Server (für Hosting-Reseller)

Die Anzahl möglicher Kunden je Server kann nicht pauschal beantwortet werden. Eine einzelne Website kann genauso viel Last und Ressourcen beanspruchen wie alle anderen Websites auf dem Server zusammen. Wir empfehlen eine bestimmte Anzahl Kunden je Server in unseren Leistungsbeschreibungen. Diese Anzahl bezieht sich auf "typische / normale" Websites, basierend auf Scripte wie Joomla, WordPress, Typo3 etc. - keine Shopseiten oder Seiten mit besonders vielen Besuchern.

Wir raten dringend dazu einen Server nicht von Anfang an "auszubuchen", denn erfahrungsgemäß steigt der Bedarf an Ressourcen einzelner Webs im Laufe der Zeit stetig an. Ein gesunder Puffer und ausreichend Reserven sollen immer frei bleiben. Später lassen sich immer noch Kunden aufschalten, wenn sich zeigt das ein Server noch ungenutzte Reserven besitzt. Leider machen genau dies die meisten Hostingreseller falsch. Es werden zu viele Kunden auf einen Server gebucht und im Laufe der Zeit gibt es Überlastungen. Dann müssen Kunden auf andere Server nachträglich übertragen oder der Server hochskaliert werden. Beides ist unnötig aufwendig und teuer.

Je nach Kundenwachstum und Entwicklung der Websites sollte sehr frühzeitig der jeweils nächste Server gebucht werden. 2x SSD-240 ECO sind besser und günstiger als 1x SSD-240 PRO. Endkunden möglichst auf mehrere Server gleicher Leistung verteilen und nicht versuchen besonders viele Kunden auf einen einzelnen großen Server zu hosten.

Hostnamen

Ohne weitere Angaben des Kunden vergeben wir durchnummerierte Hostnamen mit unseren Serverdomains. Es ist aber zu empfehlen, das Hostingreseller eigene Serverdomains benutzen, damit die Angebote möglichst gut "white-label" sind.

Wir empfehlen:

  • Eine Basisdomain für die Servernamen. Beispiel: server.de
  • Je Server eine eigene Subdomain: srv01.server.de, srv02.server.de usw.
  • Die Basisdomain darf für keine andere Zwecke benutzt werden (Websites, Email)

Festplattengröße

Jeder Server besitzt eine Basisfestplatte. Die Größe dieser Platte kann nicht verändert werden. Nur bei einer Migration auf den jeweils nächsten Server wird auch die Basisfestplatte vergrößert.

Die Basisfestplatte wird folgendermaßen benutzt:

  • Betriebssystem ca. 5 bis 15 GB
  • Providerbackups ca. 40% des Restvolumes
  • Der Rest steht für Kundendaten zur Verfügung: Web, Mail, MySQL
  • Mind. 10% sollten immer frei bleiben (Puffer für temporäre Daten etc.)

Damit verkleinert sich der für Kundendaten nutzbare Bereich spürbar.

Mit zubuchbaren SSD-Volumes lässt sich die Speicherkapazität des Server sehr fexibel und kostengünstig vergrößern. SSD-Volumes sind virtuelle Festplatten in der Cloud-Infrastruktur. Sie sind perfekt einsetzbar für folgende Bereiche:

  • Mailspeicher
  • Backupupspeicher (Providerbackups)

Die besonders schnelle lokale Basisfestplatte wird in diesem Fall dann nur noch für Betriebssystem, Webs und MySQL benutzt und kann damit fast vollständig für Kundendaten genutzt werden. Die externen SSD-Volumes lassen sich fast beliebig bis in den Terabyte-Bereich hochskalieren.

  Wir empfehlen einen Server von Anfang an mit Hilfe der SSD-Volumes auf diese Weise möglichst fexibel aufsetzen zu lassen.

Beratung

Lassen Sie sich von uns beraten. Wir versuchen die bestmöglichsten Konfigurationen auf Basis Ihrer Angaben zu empfehlen.

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